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Zum Ende der Seite springen Daily-Message - die tägliche Kurzandacht 2017
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Rosi Rosi ist weiblich
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Hören

Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
Lukas 10,39 *©*


Was für ein Bild.
Für mich strahlt das eine Ruhe aus, nach der ich mich manchmal sehne - im Alltag.
Einfach sich jemandem zu Füßen setzten und ihm zuhören.
Wann nehmen wir uns diese Zeit?
Ich kann mich wirklich nicht beklagen. Selten ist mein Leben so hektisch, wie ich es aus der Zeit vor 6 Jahren noch kenne.
Eigentlich habe ich Zeit. Aber oft verrinnt sie.
Verrinnt nutzlos.
Selbst merke ich auf oft, wie ich meinen Partner dazu zwingen muß, sich mir ganz zuzuwenden, weil ich etwas sehr Wichtiges mitzuteilen habe. Ich bin da aber selbst nicht anders...
Wir machen so zwei und mehr Dinge zur gleichen Zeit, daß wir es gar nicht mehr gewohnt sind, uns auf eine Sache wirklich zu konzentrieren.
Ich habe eine Freundin in Deutschland, mit der ich gar nicht mehr telefonieren mag, weil sie immer während des Telefonats mit ihrem Partner oder ihrem Kater redet.
Sie ist nicht wirklich bei mir und das kränkt.
Kennt ihr das auch: Man geht in einen Gottesdienst, hat auch die nötige Zeit dafür, aber während der Predigt schweifen die Gedanken in alle Himmelsrichtungen und am Ende fragt man sich : worum ging es eigentlich in der Predigt.
Wir waren da, anwesend, aber doch weit weg.
Und Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
Sich dem Nächsten und vor allem dem Herrn ganz zuwenden und zuhören - das hört sich so leicht an und ist doch schwer.
Für mich ist das ein schönes Bild, das ich mitnehmen möchte als Anregung. Platz schaffen für Aufmerksamkeit und Stille.
Stille in mir, denn nur wenn es in mir auch still werden kann, kann ich auch richtig zuhören.

Cornelia Christophersen


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Daily-Message: Hören

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Meine Zeit steht in deinen Händen.
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10.11.2017 11:37 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
Rosi Rosi ist weiblich
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Der Mensch ist Wohnung Gottes!

Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.
Hesekiel 37,27



Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn, Jesus Christus! Amen.

Liebe Brüder und Schwestern in Christus!

Dieser Satz ist ja geradezu ein Bekenntnis, das Gott ablegt, und deshalb für mich einer mit den wichtigsten biblischen Versen überhaupt: „Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. “

Wir alle sind dazu bestimmt, Wohnung Gottes zu werden. Eine Wohnung hat schon dann einen hohen Wert, wenn keiner in ihr wohnt, aber viele eine Wohnung suchen. Gott ist ständig auf Wohnungssuche. Wenn er in allen Menschen wohnen will, erhöht das den Wohnwert jedes Menschen ins Unendliche – lange bevor er eingezogen ist. Die Gegenwart Gottes im Menschen nennen wir den „Heiligen Geist“. Pfingsten ist sein Fest. Als der Geist Pfingsten vom Himmel kam, wurden die Jünger vorher nicht getauft. Der Geist weht, wo er will. Man kann keine Bedingungen festlegen, unter denen er kommt. Die Taufe ist dabei wie das Siegel auf einem Mietvertrag, dass Gott bei uns einziehen will oder eingezogen ist. Aber sie ist nicht der Mietvertrag selbst. Der gilt nach unserem Recht aufgrund des Wortes, aufgrund mündlicher Absprache. Das Wort ist das Entscheidende, die Taufe dessen Bestätigung. Sie sagt: In diesem Menschen will Gott wohnen.

Woran merken wir, dass Gott Wohnung in uns nimmt? Woran spüren wir Gottes Gegenwart? Gott berührt unser Herz, wenn uns die Einsicht ergreift: Alles könnte auch nicht und anders sein! Alles hat Gott geschaffen. Gott berührt unser Herz durch die unmittelbar damit verbundene Gewissheit: Auch wir könnten nicht sein, auch wir könnten anders sein. Vor allem aber: Wir sind nicht so, wie wir sein sollten. Wenn Gott unser Leben als seine Wohnung besichtigt, stellt er viele Wohnmängel fest. Wir sind renovierungsbedürftig. Es gibt Schimmel an den Wänden, manchmal sogar eine Leiche im Keller. Es ist der heilige Geist, der uns mit viel Unheiligen in uns konfrontiert und uns ändern will. Trotzdem will Gott in uns wohnen. Er ist bereit einziehen, bevor die Renovierung begonnen hat. Er bietet eine hohe Miete an, ja noch mehr. Der Heidelberger Katechismus sagt das in seiner Sprache so. Er macht uns teilhaftig „durch wahren Glauben Christi und aller seiner Wohltaten, tröstet uns und bleibt bei uns in Ewigkeit. “ Er will nicht nur zur Miete wohnen, er will uns als Eigentumswohnung für immer.

Gott ist Bauherr und Architekt aller Wohnungen. Aber jemand muss auf dem Wohnmarkt das Angebot kennen und allen bekannt machen. Der Kirche ist das Wort anvertraut, das die Menschen daran erinnert: Ihr seid nicht Dreck auf einem winzigen Planeten im Weltall. Ihr seid Gottes Wohnort. Gott aber will nicht nur in Dir wohnen, sondern in allen Menschen. Wenn Gott in einen Menschen einzieht, muss er seine Wohnungstür für andere Menschen öffnen. Dadurch ist die Kirche nicht nur Vermittler des Wohnangebots, sondern auch der Rahmen für eine neue Wohngemeinschaft. Die kann man verschieden organisieren.

Der Mensch ist Wohnung Gottes. Aber Gott ist mehr. Er ist größer als unser Gewissen. Wenn uns unser Herz verurteilt, so sagt der 1. Johannesbrief, dann ist Gott größer als unser Herz und erkennt alle Dinge (1 Joh 3,20). Wahrscheinlich ist die Wohnung, die Du Gott anbieten kannst, viel zu chaotisch, unaufgeräumt und sehr unordentlich. Vielleicht hapert es überhaupt mit Deinem Glauben, Deiner Liebe und Deiner Hoffnung. Aber Gott ist größer als dein Herz. Er will in Dir wohnen mit all diesen Defiziten.

Gott ist größer. Er ist der Schöpfer. Umso größer ist das Wunder, dass Gott in Menschen Wohnung nehmen will. Er wird keine Wohnung finden, die ihn fassen kann. Er hat alle Wohnungen geschaffen. Der den Raum geschaffen hat, passt in keinen Raum. Der die Zeit geschaffen hat, gehört nicht in die Zeit. Gott ist zu groß, als dass Endliches ihn aufnehmen könnte. Trotzdem will er in deinem Leben Wohnung nehmen, trotzdem in Dein Leben einziehen, obwohl Dein Leben endlich ist, begrenzt, bruchstückhaft, widerspruchsvoll und manchmal traurig, manchmal sehr banal und unbedeutend. Er will in Menschen einziehen mit allen ihren Mängeln und will sie würdigen, seinen Willen in der Welt zu tun. Ihr seid Gottes Wohnort. Amen.


Prädikant Bernhard Beck


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11.11.2017 09:31 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Hüte deine Zunge!

Denkt daran, liebe Brüder und Schwestern: Seid sofort bereit, jemandem zuzuhören; aber überlegt genau, bevor ihr selbst redet. Und hütet euch vor unbeherrschtem Zorn!
Jakobus 1,19 *©*


Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn, Jesus Christus! Amen.

Liebe Brüder und Schwestern in Christus!

Was wir aussprechen, beeinflusst andere, es hat aber auch eine Rückwirkung auf uns selbst. Durch unbedachte, hemmungslose Worte streuen wir Samen aus, der eine böse Ernte zur Folge haben kann, nicht nur im Leben anderer: nein, ihr bloßes Aussprechen schädigt auch uns selbst. Wenn wir uns dagegen weigern, den bösen Gedanken Worte zu verleihen, so ersticken wir sie im Keim.

Wir alle und alle Kommentatoren in den sozialen Netzwerken haben es nötig, darüber nachzudenken. Wo viel Worte sind, da geht’s ohne Sünde nicht ab … und wo viele Worte sind, da hört man unkluges: „wer zu viel redet, sagt leicht etwas Dummes.“ (Prediger 5,2) Die Bibel wird noch deutlicher: „Kennst du jemanden, der redet, ohne vorher überlegt zu haben? Ich sage dir: Für einen Dummkopf gibt es mehr Hoffnung als für ihn!“ (Sprüche 29,20) Denk erst nach, bevor du redest, sei nicht zu voreilig! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde – also sei sparsam mit deinen Worten! Entweder hält dich Gottes Wort vom Sündigen ab oder das Sündigen hält dich von Gottes Wort ab. Wir haben mit unserer Sprache und Zunge eine enorme Macht und als Christenmenschen eine große Verantwortung! In gewisser Weise zieht Gott jeden für sein Reden zur Verantwortung! „Kein faules (schlechtes) Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen (d. h. dem jeweiligen Bedürfnis entsprechend) Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gebe!“ (Epheser 4,29)

Hüte deine Zunge. Keine Lüge, kein gemeines Wort soll über unsere Lippen kommen. Es ist nicht gleichgültig, was wir reden, die Macht der Rede ist nicht zu unterschätzen, eine böse Rede ist eine böse Tat. Eine verantwortungsvolle Rede ist das Tun des Gerechten. Wenn du deinen Nächsten beschimpfst, dann sollst du wissen, wen du beschimpfst.

Wir brauchen die Ermahnungen der Heiligen Schrift nicht nur als Ermahnungen mit erhobenem Zeigefinger zu sehen, sondern auch als die Sehnsucht nach einem guten Miteinander, die sich aus den Konsequenzen dieser Ermahnungen ergeben. Es geht darum, ein sinnvolles und erfülltes Leben zu leben. Die Sehnsucht nach einem guten Miteinander wird mit den Worten beschrieben: „Gute Tage sehen, das Leben lieben, Gutes schaffen, den Frieden suchen“. Andere Beschreibungen haben spezielle Eigenschaften dafür, wie die Sehnsucht nach einem guten Leben für alle erreicht werden kann: die Zunge hüten, sich abwenden vom Bösen, den Teufelskreis der Vergeltung durchbrechen, mitfühlend, barmherzig und demütig sein, segnen. Segen wird denen selbst zuteil, die sich dieses Leben stiftenden Verhaltensweisen zueigen machen. Solche Menschen, die so leben, werden die Gerechten genannt. Auf die Gerechten aber sehen die Augen Gottes. Gott wendet sich diesen Menschen zu. Wo Gott sich zuwendet, ist Leben. Gottes Augen blicken auf die Gerechten, er sieht sie an und sieht ihr Geschick. Gottes Ohren hören die Gebete, die sie zum Himmel schicken, er sieht mit seinen Augen und hört mit seinen Ohren, ihr Ruf nach Hilfe wird nicht verhallen. Seine Zuwendung ist ihnen gewiss. Gottes Sehen und Hören, seine Zuwendung, wird zum Segen. Menschen, die gesegnet sind, werden wiederum selbst zum Segen.

Denke wir daran, dass wir als Christenmenschen in einer heiligen Verantwortung stehen. Bevor wir reden, schreiben und kommentieren, Gottes Wort lesen und beten. Manchmal ist es besser zu schweigen und zu beten. Nur die Vernunft lehrt schweigen. Ein Sprichwort sagt: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold! Gesprochene Worte sind keinesfalls nur ''Schall und Rauch'', sondern wirken. Mit Worten kann man Mut machen, trösten, Geschäfte abschließen, Aufträge erteilen u.v.a., aber auch vernichten und zerstören. Worte können zu scharfen, mitunter tödlichen Waffen werden.

Gott weiß um die Macht menschlicher Worte die viel Gutes bewirken aber auch vieles zerstören können, deshalb kündigt Er Gottes Gericht über jedes unnütze Wort an. Gerade als Christen sollten wir besonders auf unser Reden achten. Das lasst uns stets bedenken.

Wir sollen Christus im Herzen heiligen. Wie geht das? Vielleicht am besten dadurch, dass wir Jesu Bild lebendig halten, dass wir uns erinnern, wie mitfühlend, barmherzig und demütig Jesus selbst gewesen ist. Er war Leiden ausgesetzt, er wurde verfolgt. Menschen, die Leiden, Gefahren, Angst und Schmerzen ausgesetzt sind, können sich mit ihm identifizieren. Jesus hilft uns, das Ziel zu erreichen: einmütig zu sein, mitfühlend, barmherzig und demütig. Wir suchen das Gute und eifern den Frieden nach, zeugen von der Hoffnung, die in uns ist. Amen.

Prädikant Bernhard Beck


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Daily-Message: Hüte deine Zunge!

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13.11.2017 11:00 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Der Kern der Resignation

Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft mit seinem Angesicht.
Psalm 42,6 *©*


Als Christen sollten wir eine andere Wahrnehmung haben, als Menschen, die mit Glauben, Gott und Bibel nichts am Hut haben und lieber dem Wahn eines modernen Lebens nachjagen, als einem alten und scheinbar überholten Buch zu glauben. Gott redet zu uns Christen durch sein Wort in der Bibel. Und zudem auch noch durch die Umstände unseres Lebens. Das Leben selbst ist eine fließende Kommunikation für den, der gelernt hat im Glauben sensibel und ehrlich auf das zu reagieren, was ihm begegnet. Der Apostel Paulus sagt unter anderem, dass wir als Gläubige teuer erkauft sind - 1. Korinther 7, 20-24: ''Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. Bist du als Knecht berufen, so sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so nutze es umso lieber. Denn wer im Herrn als Knecht berufen ist, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. Brüder und Schwestern, bleibt alle vor Gott, worin ihr berufen seid''. Wer nicht in seiner Berufung bleibt, also sozusagen, auch gegen seine aktuellen Lebensumstände rebelliert oder meint, Gott wäre verpflichtet alle eigenen Anstrengungen und Vorstellungen zu segnen, der kann schnell, aufgrund von Misserfolgen, in eine Resignation fallen. Das Wort ''Resignation'' bedeutet sinngemäß, dass jemand seine Unterschrift zurückzieht. Gott wird das nicht tun, weil er uns ja teuer erkauft hat und zudem treu ist. Wenn wir in so einem Zustand sind, dann nur weil allein wir das einseitig so beschlossen haben (bewusst oder unbewusst). Hinzu kommt, dass der Teufel diese Enttäuschungen in unserem Leben dazu nutzen will, dass wir tatsächlich resignieren. Er will, dass wir denken dass Gott uns so manches Gutes vorenthält und er letztlich die Ursache wäre, dass wir unzufrieden, gefrustet, verbittert oder erfolglos sind. Sein Ziel ist, dass wir unseren Glauben nach außen und nach innen vergessen und ignorieren. Der Feind Gottes (und Feind aller echten Christen) will uns entweder ängstigen oder (wenn das nicht gelingt) uns gleichgültig machen. Das Ergebnis wäre dann, dass wir unsere Trauer zu einem Götzen machen (die wir regelrecht anbeten) und eben nicht mehr an den lebendigen Gott unsere Gebete richten. Das ist der Kern von Resignation.

Wenn wir lesen, dass Gott uns erkauft hat (durch den geschenkten Glauben an Tod und Auferstehung von Gottes Sohn Jesus Christus am Kreuz), dann ist das so etwas wie ein Vertrauensvertrag. Manches in unserem Leben braucht Zeit. Das ist etwas, was wir uns oftmals selbst nur unzureichend zumuten wollen. Das Weizenkorn wächst zunächst im Dunkeln (unter der Erde) und im Verborgenen. Und es bedarf eben Regen, Ruhe und Zeit um zu wachsen und um sichtbar zu werden. Das ist ein schönes Bild und anschaulicher Vergleich mit manchen Umständen in unserem Leben als Christen. Ein egozentrischer Ansatz zur Lösung meiner Probleme oder unbefriedigenden Umstände, ist aber der falsche Ansatz. Als Christ lösen wir unsere Probleme nicht selbst. Eben auch nicht selten darum, weil es aus Gottes Sicht keine Probleme sind, sondern in gewisser Weise einfach nur Geduldsproben und Mittel zum Zweck. Vertrauen zu lernen kann mitunter eine harte Bewährungsprobe sein. Wir wissen zwar, dass uns alle Dinge zum Guten mitwirken (Römer 8,28) aber in der Praxis wehren wir uns viel zu oft dagegen, und wollen nicht warten und im Unklaren darüber sein, wie es (möglichst schnell) besser werden kann. Das fördert aber die Egozentrik, die mich massiv in meinem vertrauenden Gebetsleben behindern wird. Gott hat gar nichts dagegen dass wir aktiv werden, nachdenken und Lösungen suchen, aber wir müssen es Gott überlassen, was er segnen will und kann, und was nicht. Wir dürfen Gott nicht darauf festlegen, dass er uns auf die Art und Weise hilft, wie wir das uns vorstellen. Aber wir dürfen uns immer auf seine biblischen Zusagen verlassen und uns im Gebet auch darauf stützen. Und das ist eben in erster Linie eine Angelegenheit des Vertrauens und nicht der wankelmütigen Gefühle, die uns viel eher in Richtung Resignation treiben können, als eine vertrauende Glaubensbasis auf Grundlage des Wortes Gottes in der Bibel. Gott kennt uns und weiß wie es in uns aussieht - ganz sicher. Der König David schrieb in Psalm 139, 23-24: ''Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege''. Amen.

Jörg Bauer

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Daily-Message: Der Kern der Resignation

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Psalm 31, 16

14.11.2017 16:40 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Bereit für die Ewigkeit?

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.
Hebräer 4,7 *©*


Wenn Gott uns unserem eigenen Willen überlässt, dann ist das sehr schlecht für uns. Schon im Alten Testament sprach Gott deutlich: ''Wer hören will, der höre, und wer es lässt, der lasse es'' (Hesekiel 3,27). Gott respektiert unsere Wünsche, selbst wenn es unser Untergang ist! Aber er hat alles getan, damit es nicht so weit kommen muss. Wer in seinen Sünden stirbt (Johannes 8,24) hat letztlich seinen eigenen Willen durchgesetzt. Der Aufruf, sein Herz nicht zu verstocken, ist eine freundliche aber dennoch auch sehr ernste Bitte, sein Leben nicht wegzuwerfen und die Stimme Gottes auch hören zu wollen. Und wir Gläubige sollten entsprechend auch unseren Zeitgenossen gegenüber nicht gleichgültig sein. Das bedeutet praktisch (wenn wir Gelegenheiten dazu haben) auch ein Zeugnis unserer begründeten Hoffnung zu geben. In 1. Petrus 3,15 steht entsprechend: ''Lasst vielmehr Christus, den Herrn, die Mitte eures Lebens sein! Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, seid immer zur Rechenschaft bereit''! Wir wissen nicht wann wir sterben werden? Ob es in zwei Stunden, nächste Woche, in fünf Monaten oder in drei, sieben, zehn oder in vierzig Jahren ist? Wir wissen es nicht und sollten mit unserer Lebenszeit- und Erwartung auch nicht spielen. Es heisst ''heute'' und Gott redet in jedes Leben eines Menschen zu bestimmten Zeiten hinein. Auch durch andere Menschen mitten im Alltag, eine Predigt, eine Schrift oder diese Andacht. Gut möglich auch direkt durch dich in deinem Bekenntnis zu Jesus Christus und dem biblischen Evangelium! Kommen wir doch zur Ruhe und hören wir hin - es könnte unser Leben verändern und die wichtigste Entscheidung sein, diesem Reden so zuzuhören, dass man sich bekehrt. Es ist Gottes ausdrücklicher Wille dass ''alle Menschen überall Buße tun sollen'' (Apostelgeschichte 17,30). Die meisten Menschen haben wohl alle irgendwie und irgendwo einmal etwas von der Bibel und Jesus und den zehn Geboten gehört, aber mehr ist da leider nicht. Wer unter ihnen glaubt wirklich voll und ganz der Heiligen Schrift? Wer glaubt an den HERRN Jesus Christus als seinem persönlichen Erlöser und Heiland? Manche nennen sich Christen und lehnen aber die Bibel ganz oder teilweise ab! Viele sind reine Mitläufer und nur religiös Interessierte ohne Wurzeln.

Der König Salomo schreibt in Prediger 8,8: ''Der Mensch hat keine Macht, den Wind aufzuhalten, und hat keine Macht über den Tag des Todes, und keiner bleibt verschont im Krieg, und das gottlose Treiben rettet den Gottlosen nicht''. Nicht gläubig sein zu wollen, lässt einen nicht besser leben - auch wenn manche das so behaupten! Solche sehen im Glauben eine Art Zwangsjacke die mich unfrei macht, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Es ist der Unglaube der den Menschen knechtet, im Dunkeln lässt und einschränkt. Die Frage, ob man bereit ist für die Ewigkeit, ist in erster Linie eine Frage für solche, die sich darüber kaum oder noch nie Gedanken gemacht haben. Die Ewigkeit lässt sich nicht aufhalten - auch nicht durch Unglauben und Gottlosigkeit! Das Leben auf Erden endet, aber es gibt viel mehr als dieses Staubkorn (was sich Erde nennt) in den unendlichen Weiten des Weltalls. Und das ist eben kein Science-Fiction, sondern ein kleiner Teil der Allmacht und Wahrheit des lebendigen Gottes und Schöpfers. Für uns Christen gilt, dass wir unser Leben so leben sollen, dass wir dies in Hinblick auf das kommende ewige Reich Gottes tun. Konkret bedeutet dies, sich zum Beispiel hier auf Erden keine Schätze zu horten (Matthäus 6,19: ''Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen''). Wer als Christ so mit dieser Welt und/oder auch gerade mit Geldverdienen beschäftigt ist, dass sein Herz die Ewigkeit ignoriert, hat ein echtes Problem (1. Timotheus 6,10 ''Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen''). Auch an solchen Dingen kann man festmachen, ob man bereit ist für die Ewigkeit und guten Gewissens und Glaubens alles Irdische sofort hinter sich lassen könnte? Wie sieht es hier bei dir aus? Es wäre nicht empfehlenswert, aber es kann sein, dass man erst am Sterbebett Gottes Stimme hört (oder auch kurz vor einem Unglück) und dann wäre ein verstocktes Herz so ziemlich das Dümmste was man sich leisten sollte. Jesus kommt wieder - und jeder Mensch muss sich vor ihm verantworten! Bist du bereit?

Jörg Bauer


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Daily-Message: Bereit für die Ewigkeit?

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Wer ist geistlich arm?

Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg; und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf [zu einer Rede], lehrte sie und sprach: Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel! Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden! Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben! Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden! Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen! Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen! Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen! Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel! Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen!
Matthäus 5, 1-11



Die Seligpreisungen richten sich an „schwarze Schafe“! An solche die nie gut genug sind. An solche, die nicht der Mensch sind, der sie gerne wären. An solche, die vielleicht auch gesellschaftlich hinterher hinken, die nicht zu den Priviligierten gehören und in ihrem Leben oftmals Ablehnung und Distanz erlebten. Auch mitunter zu Glaubensgeschwistern. Menschen, die ihre Sünde geschmeckt haben, sich selbst nicht annehmen konnten oder noch können? Menschen, die mit Depressionen zu kämpfen haben, die Ängste kennen und vielleicht auch in manchen Süchten und Abhängigkeiten feststecken. Menschen, die rückblickend tatsächlich feststellen müssen, dass sie wirklich nicht die Menschen waren oder noch sind (auch als Christen), die sie gerne wären. Menschen, die versagt haben und es noch immer regelmäßig tun und darunter leiden. Solche, die ihre Schwächen genau kennen und ebenso ihre Abgründe. Solche die inständig hoffen und vielleicht auch beten, dass niemals jemand sieht, wie sie wirklich sind. Der Text spricht von einer großen Volksmenge zu denen Jesus gesprochen hat. Ich glaube dass viele von denen genau in diese Kategorie Mensch fielen, die ich hier beschrieben habe. Und das Erstaunliche ist, dass wohl alle Gesellschaftsschichten, die es damals gab, hier versammelt waren. Das war eine bunte Mischung – ungewöhnlich in der damaligen jüdischen Gesellschaft. Da blieben die Pharisäer lieber unter sich, ebenso wie die Zöllner, die Armen, die Kranken, die Ausgestoßenen, die Unreinen etc. Aber hier waren sie sozusagen alle eine Einheit als Menschen, die vor Gott stehen. Jesus war einfach da und redete zu ihnen und sie konnten nicht anders als zuzuhören. Wo Jesus redete, da gab es keine zwischenmenschlichen Grenzen und Unterschiede. Das war die geballte Kompetenz und eine revolutionäre Botschaft, die fulminant eingeschlagen hat. Jesus konnte keiner etwas vormachen. Er sah ihnen mitten ins Herz. Und egal wo jeder in dieser Welt stand, war die Botschaft die Jesus hier predigte für jeden der Anwesenden genau passend. Da konnte keiner sagen, dass ihn das nichts angeht und er damit nichts zu tun hat. Jesu Worte waren in jeder Weise und für jeden Einzelnen treffend und entlarvend und wahr.

Warum war das so? In Matthäus 7, 28-29 heißt es: „Und es geschah, als Jesus diese Worte beendet hatte, erstaunte die Volksmenge über seine Lehre, denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten“. Das ist die Antwort! Jesus redete in Vollmacht! Vom Wortsinn bedeutet das „direkt vom Ursprung“. Also vom Urheber. Darum reden wir heutzutage auch vom Urheberrecht, was nicht verletzt werden darf. Das hat Konsequenzen wenn wir das ignorieren oder meinen, es besser zu wissen oder auch anders deuten, als es gemeint ist. Glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben (Johannes 20,29)! Und zwar die glauben und einsehen, dass sie nichts zu bringen haben und geistlich arm sind. Erst durch den Glauben können wir das sehen und annehmen, was uns bisher verborgen oder sogar eine große Dummheit war. Aber es ist der eingebildete Reichtum an Erkenntnis und Wissen, und die Blindheit gegenüber der unsichtbaren Wahrheit, die uns dumm und ahnungslos macht und bleiben lässt – egal wie reich und intelligent wir sind. Wo es um die Erlösung des Menschen geht und um die Frage, wen Gott annimmt und in den Himmel lässt, gibt es keine zwei Meinungen. Da hat Gott das Urheberrecht! In Matthäus 19,24 steht: „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt“! Sind damit tatsächlich in erster Linie finanziell Unabhängige gemeint? Wird hier nicht vielmehr ausgesagt, dass ein Mensch, der glaubt vor Gott reich zu sein und etwas zu bieten hat und jemand ist, den man respektieren muss, ganz schlechte Karten hat? Die Bibel nennt das Selbstgerechtigkeit! Und die Bergpredigt war für solche nicht. Selbstzufriedenheit und Unabhängigkeit sind hier fehl am Platze! Wer das für seine Tugenden hält, ist nicht zu retten! Amen.

Jörg Bauer


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Daily-Message: Wer ist geistlich arm?

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Das Licht der Welt!

Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Johannes 8, 12



Wie schon im Vorjahr hatten wir auch heuer in der Vorwoche, statt Gebetshauskreis, wieder einen Gebetsmarsch. Zur gewohnten Stunde trafen wir uns mit Laternen bewaffnet zum Gebet. Wir planten einen Marsch der durch die Weingärten hinauf auf den Berg über die Dächer unseres Wohnortes führte. Drei Stationen sollte der Marsch beinhalten, wo jeweilig die Strecke mit besonderen Anliegen zum Beten gegeben wurde.

Die erste Station war bei uns zu Hause im Garten, welchen ich mit ganz vielen Laternen und Kerzen beleuchtet hatte. Da ich die Leitung des Abend hatte, gab es dann eine Andacht zum Thema Licht der Welt. Bis zur zweiten Station forderte ich auf, jeder möge sich selbst reflektieren und Gott für Sünde im Leben um Vergebung zu bitten. Anschließend gab es Gebet für Familie, Freunde, Nachbarn und Job. Auf der dritten Station dankten wir Gott für vieles und unser Gebet galt der Stadt, wo wir wohnen und unsere Gemeinden. Mein Aufruf zum Gebet war damit verbunden jeweilige Strecke bis zur nächsten Station schweigend im Gebet zu marschieren.

Als alle versammelt waren begann ich mit folgenden Gedanken.

Meine Lieben, wir begeben uns gleich auf Wege die schlecht bis gar nicht beleuchtet sind. Stellenweise ist es gruselig, besonders dann, wenn man den Weg nicht kennt. Die Dunkelheit macht: Angst - Schrecken - Unsicherheit, man weiß nicht wo es weiter geht, man sieht die Hand vor Augen nicht. Man ist beinahe blind!

Wir benötigen das Licht der Laternen und Taschenlampen um zu sehen, damit wir den richtigen Weg einschlagen können.

In unserem Glaubensleben ist es ähnlich. Wir betreten so manchen Weg der uns nicht bekannt ist. Dunkelheit bedroht uns, wir benötigen Licht um zu sehen und zu erkennen.

Jesus spricht : „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis wandeln. Sondern ewiges Leben haben!“

Sein Licht gibt : Wärme - Geborgenheit - Freude – er macht Blinde sehend!Wenn wir uns ganz nah an ihm halten verschwindet die Finsternis. Wo er ist muss sie fliehen. Gekräftigt durch sein Wort der Bibel wandeln wir sicher in seiner Gegenwart.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Psalm 119, 105

Lukas 11, 33-36 - Niemand zündet eine Lampe an und versteckt sie dann in einem verborgenen Winkel oder stellt sie unter ein umgestülptes Gefäß. Sie wird vielmehr auf einen Ständer gestellt, damit sie allen Licht gibt, die das Zimmer betreten. Dein Auge ist das Fenster deines Körpers. Ein klares Auge lässt das Licht bis in deine Seele dringen, doch ein schlechtes Auge sperrt das Licht aus und stürzt dich in Dunkelheit.

Achte darauf, dass das Licht, das du hast, nicht Dunkelheit ist. Wenn du vom Licht erfüllt bist und keine Bereiche mehr dunkel in dir sind, dann wird dein ganzes Leben leuchten, als würde ein strahlendes Licht auf dich scheinen.

Meine Gedanken gehen zum täglichen Leben über. Sind wir nicht alle zusammen auf unsicheren Wegen unterwegs? Marschieren wir nicht auch alle gemeinsam auf das eine Ziel zu? Wie hell leuchtet dein Licht - für Dich - für den anderen? Gemeinsam sind wir unterwegs, gemeinsam können wir es schaffen. Wenn wir durch die Finsternis gehen und dein Nachbar hat keine Laterne, dann leuchte du ihm den Weg. Wir sollen selbst Licht sein, so wie Jesus für uns das Licht ist. Jesus fordert uns dazu auf.

Vergesst aber nicht, unser Gebet ist ein wichtiger Wegbegleiter. Lasst uns zum Licht für andere werden, indem wir mit Jesus zum Gebetsmarsch aufbrechen. Durch Gebet wurde so manches Herz erleuchtet. Beten wir für die Menschen in unserem Umfeld. Amen

Nach unserem Gebetsmarsch verköstigte ich meine Geschwister mit Glühwein und Kinderpunsch und Kekse im romantisch beleuchteten Garten. Es war noch ein schöner Ausklang.

Seid herzlichst gesegnet, eure

Rosemarie Schauer


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21.11.2017 10:41 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Du stellst meine Füße auf weiten Raum.
Psalm 31.9



Was bedeutet für mich weiter Raum? Wenn ich an einen weiten Raum denke, bedeutet das für mich Freiheit. Es bedeutet Möglichkeiten zu haben, sich zu entfalten und etwas gestalten zu können. Es kann auch heissen, Neues zu entdecken, dass sich neue Türen öffnen.

Darüber hinaus denke ich auch an eine Weite in meinen Gedanken. Oft beschränke ich mich selbst, enge mich selbst ein, ich traue mir etwas nicht zu oder mir fehlt das Selbstbewusstsein etwas Neues anzufangen. Oder ich habe nicht den Mut Altes loszulassen. Ich bin in negativen Gedankenmustern gefangen.

Immer wieder auf meinem Lebensweg werde ich in Situationen gestellt, in denen ich mich entscheiden muss. In welche Richtung will ich gehen? Manchmal stellt sich die Frage, ob ich einen neuen unbekannten Raum betrete oder nicht.

Wer hilft mir bei meinen Entscheidungen? Im heutigen Bibelvers steht geschrieben,
„Du“ stellst mich auf weiten Raum

„Du“, der allmächtige Gott und mein Vater bist an meiner Seite. „Du“ bist da. „Du“ bist derjenige, der mir neue Möglichkeiten eröffnet, neue Wege zeigt, mir Visionen gibt.

Ich muss die Wege selbst gehen, aber „Du“ stehst hinter mir, „Du“ lebst in mir. „Du“ bist stark in meiner Schwäche. „Du“ stellst mich auf die Füsse.

Seitdem ich mit Jesus an meiner Seite auf dem Weg bin, durfte ich immer wieder seine Treue erfahren. Seine Verheissungen sind wahr. Er hält sein Wort. Da, wo ich keinen Weg mehr gesehen habe, haben sich mir neue Türen geöffnet. Durch Jesus habe ich immer wieder Mut gefunden weiterzugehen und auch Neues auszuprobieren, was ich mir nie hätte vorstellen können.

Gott hat gute Pläne für mein und auch für dein Leben. Er spricht:
„Ich habe Pläne für dich, die voller Hoffnung und Zukunft sind. “ Jeremia 29,11

Ich ermutige dich Jesus deine Wege anzubefehlen, dich von ihm leiten zu lassen und auf seine Zusagen zu vertrauen.

Ulrike Puintner


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22.11.2017 09:49 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Der Seelen Seligkeit

Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit..
1. Petrus 1, 8-9


Das woran wir Christen glauben ist viel größer, wertvoller, gewaltiger und erhabener als wir begreifen können. Aber das muss uns keine Angst machen. Es ist sogar ein weiterer Akt der Gnade, daß Gott diese Wahrheit uns in unseren schwachen ''irdischen Körper'' hinein gelegt hat. Und das hat seinen Grund, den wir in 2. Korinther 4,7 lesen: ''Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns''. Wie sehr die Gnade triumphiert in unserem geschenkten Glauben, den wir zwar anerkannt haben, aber nicht aus uns selbst produzieren konnten (Römer 3, 10-12), können wir vielleicht noch nicht einmal erahnen. Aber wir sind auf Hoffnung gegründet, weil vor dem Sehen der Glaube und die Heiligung steht (Hebräer 12,14: ''Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird'')! Nicht als zeitliche Vorbedingung, sondern als notwendige und seligmachende Konsequenz der Erwählung vor Grundlegung der Welt (Epheser 1,4). Vor dem Leben in der Herrlichkeit des Himmels, steht das Leben auf Erden. Und das hat seinen (in der Ewigkeit geborenen) tiefen Sinn (Römer 8,28). Vollwertig verstehen können wir das nicht, aber entschlossen glauben. Hoffnung zu haben ist keine billige Jenseitsvertröstung oder ein fanatisches Festhalten an dem, was man sich einbildet und unbedingt für wahr halten will. Sondern es hat etwas mit der grenzenlosen Kraft des Allmächtigen zu tun. Dieser Heilige Gott hat sich bewusst dazu entschieden, seine Kraft in den Schwachen mächtig werden zu lassen (2. Korinther 12,9). Das darf und muss uns genügen, ebenso wie es dem Apostel Paulus genügte.

Und es ist etwas, was die Bibel mit den Worten ''überschwänglich'' (Luther) oder ''Übermaß'' (Elberfelder) und ''überragend'' (Schlachter) beschreibt. Und diese Hoffnung ist nichts, wofür wir uns schämen oder belächeln lassen müssten. Es ist letztlich alles Gottes Werk und sein eigener Ruhm und seine Ehre. Warum? Weil es keinen Gott über Gott gibt und der HERR der Höchste und Erste ist in allen Dingen (5. Mose 4,35). Wem könnte Gott Ehre geben wenn nicht sich selbst? Das ist Recht, Logik, Wahrheit und Geistlichkeit in höchster Präsenz, göttlicher Heiligkeit und entschlossener Dynamik. Wie sehr, werden wir im Himmel erfahren, wo wir sehen werden, was Gott denen bereit hält, die an ihn glaubten und ihn liebten (1. Korinther 2,9). Das Evangelium von der Vergebung der Sünden durch Gottes Sohn Jesus Christus ist aller Ehren wert. Und zwar dort, wo der Ursprung und die Quelle allen Seins und Werdens ist und auch immer sein wird: Beim Vater im Himmel! In Matthäus 6, 9-10 schreibt der Evangelist in den ersten Zeilen diese Wahrheit: ''Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden''. Das sind die Tatsachen und das was kommen und geschehen wird. Jesus kommt wieder wie er es versprochen hat (Matthäus 24,30) und die Freude und der Friede wird nie mehr ein Ende finden. Wir werden in einer neuen Daseinsform ewig existieren und das Leben, wie Gott es sich ausgedacht hat, in einer Art und Weise erleben, wie es Gott in all seiner Größe, Macht und Liebe vollkommen ehrt. Das ist das Ziel. Darauf dürfen wir uns freuen.

Jörg Bauer


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29.11.2017 10:49 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Theorie des Christentums

Damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
Kolosser 2, 2-4 *©*


Es gibt keine Theorie vom Christentum, die man meistern, lernen oder studieren könnte. Insofern kann man auch keine Theologie studieren im eigentlichen Sinn. Könnte man Gott, also Jesus Christus studieren, so könnte man ihn von ganz außen, als unbeteiligter ''verstehen''. Dies ist aber nicht möglich (1. Korinther 2,14). Es gibt keine Dogmatik des Christentums, keine Enzyklopädie, keinen Studienplan. Zugang dazu gewinnt man nicht durch Studien, Anstrengungen, Erkenntnisse und Verstand, sondern nur durch die Wiedergeburt (Johannes 3), die von außen kommt, von Gott verursacht wird und ein Geschenk ist. Das Christentum kann und muß also gelebt werden! Versucht man es (als Außenstehender) zu beschreiben, trifft man nicht und niemals das Christentum selbst im Kern, sondern ein religiöses Zerrbild davon. Ein greifbares Christentum gibt es nur in Form von Christus und den Christen, also von Personen. Es muß gelebt werden, und jeder lebendige Christ ist dann quasi ein Exemplar eines lebendigen Briefes, also eine ''Beschreibung'' des Christentums. Und jeder davon ist ja anders, so daß es da auch keine Schablone als empfohlene Vorlage gäbe - Gott liebt die Vielfalt! ;-)! Die Bibel berichtet daher letztendlich auch nur von den Erlebnissen von solchen Christen, mit ihren Höhen und Tiefen, stärken und Schwächen, Sternstunden und Versagen, oft von ein und derselben Person, und stellt KEIN wissenschaftliches Lehrbuch dar. Übrigens, die Bibel unterscheidet sich (daher) in einem ganz wesentlichen Punkt von ALLEN anderen Büchern!

Sie spricht nämlich, samt und sonders NICHT den Verstand an, wie ein Mathebuch oder Roman, sondern sie spricht den Geist, das Herz des Menschen an, und während er ''liest'', verändert er sich und wächst durch den Heiligen Geist. Der Intellekt spielt keine Rolle, sondern das Herz des einzelnen: Umso demütiger, liebevoller, gehorsamer ein Mensch ist, in der Art und Weise Gottes, um so mehr Erkenntnis ''hat'' er, oder umso besser ''ist'' er, denn diese manifestiert sich eben genau in der Frucht des Geistes im Leben eines Christen, und zwar durch: Friede, Freude, Liebe, Geduld, Sanftmut, Keuschheit usw. Alles Dinge in denen ich mich noch sehr schwer tue. Was ich sagen will ist, daß man Gott nicht ''verstehen'' kann, also auch nicht mehr oder weniger, da es eben gar keinen Wissenszugang zu Gott gibt und geben kann! Weder einen guten, schlechten oder stückweisen! Das Christentum kann also nur in sofern ''verstanden'' werden, wie es in die Praxis umgesetzt wird, also die praktische Umsetzung IST die Erkenntnis in Christus. Alles nicht Praktische ist tot und zu nichts nütze. Erkenntnis in Christus ist KEIN Wissen, sondern durchverbunden sein über eine geistige Nabelschnur mit dem Herrn. Erkenntnis ist ein Geformtsein des Herzens, das nicht aus sich selbst erzeugt werden kann. Liebe hat keinen Anfang und keine Ende, Liebe IST!

Roland Schaufler


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Daily-Message: Theorie des Christentums

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30.11.2017 10:07 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Eine andere Wahrnehmung

Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Matthäus 6, 30-33



Christen leiden - das hat Jesus uns ja auch vorhergesagt, dass dies auf Erden der Fall sein wird, wenn wir ihm nachfolgen wollen. Gottes Sohn ist uns hier praktisch voran gegangen - entsprechend steht in 1. Petrus 4, 12-19: ''Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch, dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt. Selig seid ihr, wenn ihr geschmäht werdet um des Namens Christi willen, denn der Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ist, ruht auf euch. Niemand aber unter euch leide als ein Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der in ein fremdes Amt greift. Leidet er aber als ein Christ, so schäme er sich nicht, sondern ehre Gott mit diesem Namen. Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben? Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben? Darum sollen auch die, die nach Gottes Willen leiden, ihm ihre Seelen anbefehlen als dem treuen Schöpfer und Gutes tun''. Es ist also nichts wirklich ''Befremdliches'', wenn uns in dieser Welt so manches sehr merkwürdig, falsch und verkehrt vorkommt, und wir daran leiden und enttäuscht werden. Und dies hat dann mitunter eben auch einen Einfluss auf unsere Seele und unseren Körper. Wir haben einen Schatz in irdischen Gefäßen (2. Korinther 4,7) und dieses Gefäß hat oftmals einen eigenen Willen, und kann so manches nur unzureichend verarbeiten und damit umgehen. Eine erhöhte Sensibilität und Wahrnehmung haben alle Kinder Gottes - eben weil sie geistlich nicht hierher gehören, sondern im Himmel ihre eigentliche Heimat haben. Was wir aber nicht zu sehr tun sollten ist, uns selbst zu analysieren und permanent zu reflektieren. Dadurch begegnen wir uns ja immer nur wieder selbst. Aber nicht des Menschen Wille ist sein Himmelreich, sondern Gottes Wille!

Durch den Glauben sollen wir entsprechend lernen, von uns selbst weg zu sehen und unseren Blick auf Jesus und sein Reich zu richten (Matthäus 6,33: ''Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. . . ''). Das ist etwas anderes, und als Christ auch besseres, als zu versuchen sich selbst zu verstehen und sich einzubilden, immer zu wissen was man braucht und was nicht. Nach Gottes Reich zu trachten geht nur in der Praxis und sozusagen auch nur aus dem Leid, der Ahnungslosigkeit und der Empfindlichkeit heraus, die uns ständig im Alltag umgibt. Nicht ein äußerlich und körperlich sorgenfreies Leben ist die Heilquelle meiner Seele - das ist allein Gott in Jesus Christus! Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6). Und das auch ganz persönlich für mein kleines Leben, meine seelischen Belange und meine irdische wie ewige Zukunft. Wenn wir das in Kopf, Herz und Seele behalten, trachten wir tatsächlich nach Gottes Reich. Es ist nicht falsch, wenn wir versuchen Lösungen für unsere Kämpfe, Nöte, Anfechtungen, Bedürfnisse und Empfindlichkeiten zu finden, aber weder wir selbst, noch jemand anderes, kann uns hier den Weg weisen und Lösungen anbieten. Das kann nur Gott. Nur in der tiefen Beziehung zu ihm finden wir unser Glück und unseren Frieden. Das einzusehen, zu verinnerlichen und einfach daran zu denken, hilft uns dann auch die Wege gehen, die Gott für uns vorbereitet - Epheser 2,10: ''Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen''. Dafür sollen und dürfen wir sensibel sein - es gibt auch für unser Leben einen himmlischen Plan - strecken wir uns danach im Glauben und im Vertrauen aus. Alles wird gut.

Jörg Bauer


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Daily-Message: Eine andere Wahrnehmung

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05.12.2017 12:18 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Die ''perfekte'' Liebe

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht,. . . .
1.Kor. 13, 1



Die folgenden Gedanken fand ich auf einem Traktat, das bei einem Weihnachtsbasar auslag. Ich fand die nun kommende Zeit mit den regelmäßig wiederkehrenden Geschehnissen gut darin wieder. Ich möchte sie euch auf diesem Wege mitgeben. Vielleichtsieht man dann manche Vorbereitung und Durchführung mit anderen Augen oder geht sie gleich ganz anders an.

Wenn ich mein Haus perfekt mit Tannenzweigen, Lichterketten und klingenden Glöckchen schmücke, aber keine Liebe für meine Familie habe, bin ich nichts als eine Dekorateurin.
Wenn ich mich in der Küche abmühe, kiloweise Weihnachtsplätzchen backe, Feinschmeckergerichte zubereite und zum Essen einen wunderschönen gedeckten Tisch präsentiere, aber keine Liebe für meine Familie habe, bin ich nichts als eine Köchin.
Wenn ich in der Suppenküche mithelfe, im Seniorenheim Weihnachtslieder singe und all meinen Besitz der Wohlfahrt spende, aber keine Liebe für meine Familie habe, nützt es mir gar nichts.
Wenn ich den Weihnachtsbaum mit glänzenden Engeln und mit gehäkelten Eissternen schmücke, an tausend Feiern teilnehme und im Chor Kantaten singe, aber nicht Jesus Christus im Herzen habe, dann habe ich nicht begriffen, worum es eigentlich geht.
Die Liebe unterbricht das Backen, um das Kind zu umarmen.
Die Liebe lässt das Dekorieren sein und küsst den Ehemann.
Die Liebe ist freundlich, trotz Eile und Stress.
Die Liebe beneidet andere nicht um ihr Haus mit ausgesuchtem Weihnachtsporzellan und passenden Tischtüchern.
Die Liebe schreit die Kinder nicht an, sie sollen aus dem Weg gehen, sondern ist dankbar, dass es sie gibt und sie im Weg stehen können.
Die Liebe gibt nicht nur denen, die etwas zurückgeben können, sondern beschenkt gerade die mit Freuden, die das Geschenk nicht erwidern können.

Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles.
Die Liebe hört niemals auf.
Videospiele werden zerbrechen, Perlenketten werden verloren gehen, Golfschläger werden verrosten. . . . . .

Aber das Geschenk der Liebe wird bleiben.

Frohe Weihnachten!

(Missionswerk Stimme des Glaubens)

Gundi Hornbruch


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07.12.2017 10:59 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Was die Kerzen sagen....


Ich bin das Licht
Joh 8,12 *©*

Bei der Vorbereitung für die Weihnachtsfeier im Chor fand ich folgende Gedanken. Sie machten mich auch nachdenklich, denn die Weihnachtszeit ist nicht eine ruhige, besinnliche Zeit. Hektik und Stress, sowie Unzufreidenheit und Streit bestimmen oftmals den Alltag, weil noch soviel in die Zeit bis zum 24.12. hingeplant wird. Nur das Geplante muss auch vorbereitet werden und der Tag hat nur 24 Stunden. Zudem muss der menschliche Akku auch aufgeladen werden, sonst ist er platt und das kann schneller geschehen als man es erahnen kann. Schnell ist ein Infarkt da und es müssen Maßnahmen ergriffen werden. Vier Kerzen - vier Lichter, die den Menschen eigentlich etwas sagen wollen und nicht nur schöne Dekoration sind.

Vier Kerzen brennen ruhig und still.
Wenn du genau hinhörst, kannst du verstehen,
was sie uns sagen wollen.

Die erste Kerze spricht:
''Mein Licht erinnert an den Frieden. Ich leuchte noch, aber mein Licht
erscheint immer weniger gefragt zu sein. Ich werde wohl bald ausgehen.''
Als hätte sie es geahnt, wird die Flamme immer kleiner und verlöscht
schließlich ganz.

Die zweite Kerze sagt:
Mein Licht spricht vom Glauben.
Doch in unserer Welt ist der Glauben nicht mehr wichtig, und viele halten
ihn für überflüssig. Manchmal frage ich mich, ob es noch einen Sinn hat,
dass ich brenne.''
Ein Luftzug weht durch den Raum, und auch die zweite Kerze erlischt.

Die Worte der dritten Kerze sind ganz leise:
''Mein Licht spricht von der Liebe. Ich bin am verletzlichsten.
Doch oft werde ich zur Seite geschoben oder einfach übersehen.
Wie wichtig Liebe und Treue sind, interessiert vielleicht bald niemanden mehr.''
Mit einem letzten Aufflackern verlischt auch ihr Licht.

Da betritt ein Kind den Raum und sieht, dass schon drei Kerzen ausgegangen sind. ''Oh, warum brennt ihr denn nicht mehr?'' Das Kind wird traurig.
Doch da meldet sich die vierte Kerze zu Wort.
''Hab keine Angst, solange ich brenne, können wir die anderen wieder anzünden, denn ich bin die HOFFNUNG!''
Mit leuchtenden Augen nimmt das Kind die Kerze der Hoffnung und zündet
die erloschenen Kerzen wieder an. Und es scheint einen Augenblick so,
als würde ihr Licht schöner und heller brennen als zuvor.

Die Kerzen, die wir in diesen Tagen anzünden, erinnern an JESUS CHRISTUS.
Er kam in diese Welt, damit wir Hoffnung haben sollen. Wenn er bei uns ist,
wird die Flamme der Hoffnung nicht verlöschen, selbst wenn unser
Lebenslicht flackert oder manchmal sogar auszulöschen droht.

ICH BIN ALS LICHT IN DIE WELT GEKOMMEN, DAMIT ALLE, DIE MIR
VERTRAUEN, NICHT MEHR IN DER DUNKELHEIT LEBEN MÜSSEN.
Jesus Christus

(Stiftung Marburger Medien)

Ich wünsche allen eine gesegnete Adventszeit.

Gundi Hornbruch



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08.12.2017 11:46 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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