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Zum Ende der Seite springen Daily-Message - die tägliche Kurzandacht 2017
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Rosi Rosi ist weiblich
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Hören

Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
Lukas 10,39 *©*


Was für ein Bild.
Für mich strahlt das eine Ruhe aus, nach der ich mich manchmal sehne - im Alltag.
Einfach sich jemandem zu Füßen setzten und ihm zuhören.
Wann nehmen wir uns diese Zeit?
Ich kann mich wirklich nicht beklagen. Selten ist mein Leben so hektisch, wie ich es aus der Zeit vor 6 Jahren noch kenne.
Eigentlich habe ich Zeit. Aber oft verrinnt sie.
Verrinnt nutzlos.
Selbst merke ich auf oft, wie ich meinen Partner dazu zwingen muß, sich mir ganz zuzuwenden, weil ich etwas sehr Wichtiges mitzuteilen habe. Ich bin da aber selbst nicht anders...
Wir machen so zwei und mehr Dinge zur gleichen Zeit, daß wir es gar nicht mehr gewohnt sind, uns auf eine Sache wirklich zu konzentrieren.
Ich habe eine Freundin in Deutschland, mit der ich gar nicht mehr telefonieren mag, weil sie immer während des Telefonats mit ihrem Partner oder ihrem Kater redet.
Sie ist nicht wirklich bei mir und das kränkt.
Kennt ihr das auch: Man geht in einen Gottesdienst, hat auch die nötige Zeit dafür, aber während der Predigt schweifen die Gedanken in alle Himmelsrichtungen und am Ende fragt man sich : worum ging es eigentlich in der Predigt.
Wir waren da, anwesend, aber doch weit weg.
Und Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
Sich dem Nächsten und vor allem dem Herrn ganz zuwenden und zuhören - das hört sich so leicht an und ist doch schwer.
Für mich ist das ein schönes Bild, das ich mitnehmen möchte als Anregung. Platz schaffen für Aufmerksamkeit und Stille.
Stille in mir, denn nur wenn es in mir auch still werden kann, kann ich auch richtig zuhören.

Cornelia Christophersen


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Daily-Message: Hören

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Meine Zeit steht in deinen Händen.
Psalm 31, 16

10.11.2017 11:37 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
Rosi Rosi ist weiblich
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Der Mensch ist Wohnung Gottes!

Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.
Hesekiel 37,27



Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn, Jesus Christus! Amen.

Liebe Brüder und Schwestern in Christus!

Dieser Satz ist ja geradezu ein Bekenntnis, das Gott ablegt, und deshalb für mich einer mit den wichtigsten biblischen Versen überhaupt: „Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. “

Wir alle sind dazu bestimmt, Wohnung Gottes zu werden. Eine Wohnung hat schon dann einen hohen Wert, wenn keiner in ihr wohnt, aber viele eine Wohnung suchen. Gott ist ständig auf Wohnungssuche. Wenn er in allen Menschen wohnen will, erhöht das den Wohnwert jedes Menschen ins Unendliche – lange bevor er eingezogen ist. Die Gegenwart Gottes im Menschen nennen wir den „Heiligen Geist“. Pfingsten ist sein Fest. Als der Geist Pfingsten vom Himmel kam, wurden die Jünger vorher nicht getauft. Der Geist weht, wo er will. Man kann keine Bedingungen festlegen, unter denen er kommt. Die Taufe ist dabei wie das Siegel auf einem Mietvertrag, dass Gott bei uns einziehen will oder eingezogen ist. Aber sie ist nicht der Mietvertrag selbst. Der gilt nach unserem Recht aufgrund des Wortes, aufgrund mündlicher Absprache. Das Wort ist das Entscheidende, die Taufe dessen Bestätigung. Sie sagt: In diesem Menschen will Gott wohnen.

Woran merken wir, dass Gott Wohnung in uns nimmt? Woran spüren wir Gottes Gegenwart? Gott berührt unser Herz, wenn uns die Einsicht ergreift: Alles könnte auch nicht und anders sein! Alles hat Gott geschaffen. Gott berührt unser Herz durch die unmittelbar damit verbundene Gewissheit: Auch wir könnten nicht sein, auch wir könnten anders sein. Vor allem aber: Wir sind nicht so, wie wir sein sollten. Wenn Gott unser Leben als seine Wohnung besichtigt, stellt er viele Wohnmängel fest. Wir sind renovierungsbedürftig. Es gibt Schimmel an den Wänden, manchmal sogar eine Leiche im Keller. Es ist der heilige Geist, der uns mit viel Unheiligen in uns konfrontiert und uns ändern will. Trotzdem will Gott in uns wohnen. Er ist bereit einziehen, bevor die Renovierung begonnen hat. Er bietet eine hohe Miete an, ja noch mehr. Der Heidelberger Katechismus sagt das in seiner Sprache so. Er macht uns teilhaftig „durch wahren Glauben Christi und aller seiner Wohltaten, tröstet uns und bleibt bei uns in Ewigkeit. “ Er will nicht nur zur Miete wohnen, er will uns als Eigentumswohnung für immer.

Gott ist Bauherr und Architekt aller Wohnungen. Aber jemand muss auf dem Wohnmarkt das Angebot kennen und allen bekannt machen. Der Kirche ist das Wort anvertraut, das die Menschen daran erinnert: Ihr seid nicht Dreck auf einem winzigen Planeten im Weltall. Ihr seid Gottes Wohnort. Gott aber will nicht nur in Dir wohnen, sondern in allen Menschen. Wenn Gott in einen Menschen einzieht, muss er seine Wohnungstür für andere Menschen öffnen. Dadurch ist die Kirche nicht nur Vermittler des Wohnangebots, sondern auch der Rahmen für eine neue Wohngemeinschaft. Die kann man verschieden organisieren.

Der Mensch ist Wohnung Gottes. Aber Gott ist mehr. Er ist größer als unser Gewissen. Wenn uns unser Herz verurteilt, so sagt der 1. Johannesbrief, dann ist Gott größer als unser Herz und erkennt alle Dinge (1 Joh 3,20). Wahrscheinlich ist die Wohnung, die Du Gott anbieten kannst, viel zu chaotisch, unaufgeräumt und sehr unordentlich. Vielleicht hapert es überhaupt mit Deinem Glauben, Deiner Liebe und Deiner Hoffnung. Aber Gott ist größer als dein Herz. Er will in Dir wohnen mit all diesen Defiziten.

Gott ist größer. Er ist der Schöpfer. Umso größer ist das Wunder, dass Gott in Menschen Wohnung nehmen will. Er wird keine Wohnung finden, die ihn fassen kann. Er hat alle Wohnungen geschaffen. Der den Raum geschaffen hat, passt in keinen Raum. Der die Zeit geschaffen hat, gehört nicht in die Zeit. Gott ist zu groß, als dass Endliches ihn aufnehmen könnte. Trotzdem will er in deinem Leben Wohnung nehmen, trotzdem in Dein Leben einziehen, obwohl Dein Leben endlich ist, begrenzt, bruchstückhaft, widerspruchsvoll und manchmal traurig, manchmal sehr banal und unbedeutend. Er will in Menschen einziehen mit allen ihren Mängeln und will sie würdigen, seinen Willen in der Welt zu tun. Ihr seid Gottes Wohnort. Amen.


Prädikant Bernhard Beck


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11.11.2017 09:31 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Hüte deine Zunge!

Denkt daran, liebe Brüder und Schwestern: Seid sofort bereit, jemandem zuzuhören; aber überlegt genau, bevor ihr selbst redet. Und hütet euch vor unbeherrschtem Zorn!
Jakobus 1,19 *©*


Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn, Jesus Christus! Amen.

Liebe Brüder und Schwestern in Christus!

Was wir aussprechen, beeinflusst andere, es hat aber auch eine Rückwirkung auf uns selbst. Durch unbedachte, hemmungslose Worte streuen wir Samen aus, der eine böse Ernte zur Folge haben kann, nicht nur im Leben anderer: nein, ihr bloßes Aussprechen schädigt auch uns selbst. Wenn wir uns dagegen weigern, den bösen Gedanken Worte zu verleihen, so ersticken wir sie im Keim.

Wir alle und alle Kommentatoren in den sozialen Netzwerken haben es nötig, darüber nachzudenken. Wo viel Worte sind, da geht’s ohne Sünde nicht ab … und wo viele Worte sind, da hört man unkluges: „wer zu viel redet, sagt leicht etwas Dummes.“ (Prediger 5,2) Die Bibel wird noch deutlicher: „Kennst du jemanden, der redet, ohne vorher überlegt zu haben? Ich sage dir: Für einen Dummkopf gibt es mehr Hoffnung als für ihn!“ (Sprüche 29,20) Denk erst nach, bevor du redest, sei nicht zu voreilig! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde – also sei sparsam mit deinen Worten! Entweder hält dich Gottes Wort vom Sündigen ab oder das Sündigen hält dich von Gottes Wort ab. Wir haben mit unserer Sprache und Zunge eine enorme Macht und als Christenmenschen eine große Verantwortung! In gewisser Weise zieht Gott jeden für sein Reden zur Verantwortung! „Kein faules (schlechtes) Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen (d. h. dem jeweiligen Bedürfnis entsprechend) Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gebe!“ (Epheser 4,29)

Hüte deine Zunge. Keine Lüge, kein gemeines Wort soll über unsere Lippen kommen. Es ist nicht gleichgültig, was wir reden, die Macht der Rede ist nicht zu unterschätzen, eine böse Rede ist eine böse Tat. Eine verantwortungsvolle Rede ist das Tun des Gerechten. Wenn du deinen Nächsten beschimpfst, dann sollst du wissen, wen du beschimpfst.

Wir brauchen die Ermahnungen der Heiligen Schrift nicht nur als Ermahnungen mit erhobenem Zeigefinger zu sehen, sondern auch als die Sehnsucht nach einem guten Miteinander, die sich aus den Konsequenzen dieser Ermahnungen ergeben. Es geht darum, ein sinnvolles und erfülltes Leben zu leben. Die Sehnsucht nach einem guten Miteinander wird mit den Worten beschrieben: „Gute Tage sehen, das Leben lieben, Gutes schaffen, den Frieden suchen“. Andere Beschreibungen haben spezielle Eigenschaften dafür, wie die Sehnsucht nach einem guten Leben für alle erreicht werden kann: die Zunge hüten, sich abwenden vom Bösen, den Teufelskreis der Vergeltung durchbrechen, mitfühlend, barmherzig und demütig sein, segnen. Segen wird denen selbst zuteil, die sich dieses Leben stiftenden Verhaltensweisen zueigen machen. Solche Menschen, die so leben, werden die Gerechten genannt. Auf die Gerechten aber sehen die Augen Gottes. Gott wendet sich diesen Menschen zu. Wo Gott sich zuwendet, ist Leben. Gottes Augen blicken auf die Gerechten, er sieht sie an und sieht ihr Geschick. Gottes Ohren hören die Gebete, die sie zum Himmel schicken, er sieht mit seinen Augen und hört mit seinen Ohren, ihr Ruf nach Hilfe wird nicht verhallen. Seine Zuwendung ist ihnen gewiss. Gottes Sehen und Hören, seine Zuwendung, wird zum Segen. Menschen, die gesegnet sind, werden wiederum selbst zum Segen.

Denke wir daran, dass wir als Christenmenschen in einer heiligen Verantwortung stehen. Bevor wir reden, schreiben und kommentieren, Gottes Wort lesen und beten. Manchmal ist es besser zu schweigen und zu beten. Nur die Vernunft lehrt schweigen. Ein Sprichwort sagt: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold! Gesprochene Worte sind keinesfalls nur ''Schall und Rauch'', sondern wirken. Mit Worten kann man Mut machen, trösten, Geschäfte abschließen, Aufträge erteilen u.v.a., aber auch vernichten und zerstören. Worte können zu scharfen, mitunter tödlichen Waffen werden.

Gott weiß um die Macht menschlicher Worte die viel Gutes bewirken aber auch vieles zerstören können, deshalb kündigt Er Gottes Gericht über jedes unnütze Wort an. Gerade als Christen sollten wir besonders auf unser Reden achten. Das lasst uns stets bedenken.

Wir sollen Christus im Herzen heiligen. Wie geht das? Vielleicht am besten dadurch, dass wir Jesu Bild lebendig halten, dass wir uns erinnern, wie mitfühlend, barmherzig und demütig Jesus selbst gewesen ist. Er war Leiden ausgesetzt, er wurde verfolgt. Menschen, die Leiden, Gefahren, Angst und Schmerzen ausgesetzt sind, können sich mit ihm identifizieren. Jesus hilft uns, das Ziel zu erreichen: einmütig zu sein, mitfühlend, barmherzig und demütig. Wir suchen das Gute und eifern den Frieden nach, zeugen von der Hoffnung, die in uns ist. Amen.

Prädikant Bernhard Beck


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Daily-Message: Hüte deine Zunge!

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13.11.2017 11:00 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Der Kern der Resignation

Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er mir hilft mit seinem Angesicht.
Psalm 42,6 *©*


Als Christen sollten wir eine andere Wahrnehmung haben, als Menschen, die mit Glauben, Gott und Bibel nichts am Hut haben und lieber dem Wahn eines modernen Lebens nachjagen, als einem alten und scheinbar überholten Buch zu glauben. Gott redet zu uns Christen durch sein Wort in der Bibel. Und zudem auch noch durch die Umstände unseres Lebens. Das Leben selbst ist eine fließende Kommunikation für den, der gelernt hat im Glauben sensibel und ehrlich auf das zu reagieren, was ihm begegnet. Der Apostel Paulus sagt unter anderem, dass wir als Gläubige teuer erkauft sind - 1. Korinther 7, 20-24: ''Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. Bist du als Knecht berufen, so sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so nutze es umso lieber. Denn wer im Herrn als Knecht berufen ist, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. Brüder und Schwestern, bleibt alle vor Gott, worin ihr berufen seid''. Wer nicht in seiner Berufung bleibt, also sozusagen, auch gegen seine aktuellen Lebensumstände rebelliert oder meint, Gott wäre verpflichtet alle eigenen Anstrengungen und Vorstellungen zu segnen, der kann schnell, aufgrund von Misserfolgen, in eine Resignation fallen. Das Wort ''Resignation'' bedeutet sinngemäß, dass jemand seine Unterschrift zurückzieht. Gott wird das nicht tun, weil er uns ja teuer erkauft hat und zudem treu ist. Wenn wir in so einem Zustand sind, dann nur weil allein wir das einseitig so beschlossen haben (bewusst oder unbewusst). Hinzu kommt, dass der Teufel diese Enttäuschungen in unserem Leben dazu nutzen will, dass wir tatsächlich resignieren. Er will, dass wir denken dass Gott uns so manches Gutes vorenthält und er letztlich die Ursache wäre, dass wir unzufrieden, gefrustet, verbittert oder erfolglos sind. Sein Ziel ist, dass wir unseren Glauben nach außen und nach innen vergessen und ignorieren. Der Feind Gottes (und Feind aller echten Christen) will uns entweder ängstigen oder (wenn das nicht gelingt) uns gleichgültig machen. Das Ergebnis wäre dann, dass wir unsere Trauer zu einem Götzen machen (die wir regelrecht anbeten) und eben nicht mehr an den lebendigen Gott unsere Gebete richten. Das ist der Kern von Resignation.

Wenn wir lesen, dass Gott uns erkauft hat (durch den geschenkten Glauben an Tod und Auferstehung von Gottes Sohn Jesus Christus am Kreuz), dann ist das so etwas wie ein Vertrauensvertrag. Manches in unserem Leben braucht Zeit. Das ist etwas, was wir uns oftmals selbst nur unzureichend zumuten wollen. Das Weizenkorn wächst zunächst im Dunkeln (unter der Erde) und im Verborgenen. Und es bedarf eben Regen, Ruhe und Zeit um zu wachsen und um sichtbar zu werden. Das ist ein schönes Bild und anschaulicher Vergleich mit manchen Umständen in unserem Leben als Christen. Ein egozentrischer Ansatz zur Lösung meiner Probleme oder unbefriedigenden Umstände, ist aber der falsche Ansatz. Als Christ lösen wir unsere Probleme nicht selbst. Eben auch nicht selten darum, weil es aus Gottes Sicht keine Probleme sind, sondern in gewisser Weise einfach nur Geduldsproben und Mittel zum Zweck. Vertrauen zu lernen kann mitunter eine harte Bewährungsprobe sein. Wir wissen zwar, dass uns alle Dinge zum Guten mitwirken (Römer 8,28) aber in der Praxis wehren wir uns viel zu oft dagegen, und wollen nicht warten und im Unklaren darüber sein, wie es (möglichst schnell) besser werden kann. Das fördert aber die Egozentrik, die mich massiv in meinem vertrauenden Gebetsleben behindern wird. Gott hat gar nichts dagegen dass wir aktiv werden, nachdenken und Lösungen suchen, aber wir müssen es Gott überlassen, was er segnen will und kann, und was nicht. Wir dürfen Gott nicht darauf festlegen, dass er uns auf die Art und Weise hilft, wie wir das uns vorstellen. Aber wir dürfen uns immer auf seine biblischen Zusagen verlassen und uns im Gebet auch darauf stützen. Und das ist eben in erster Linie eine Angelegenheit des Vertrauens und nicht der wankelmütigen Gefühle, die uns viel eher in Richtung Resignation treiben können, als eine vertrauende Glaubensbasis auf Grundlage des Wortes Gottes in der Bibel. Gott kennt uns und weiß wie es in uns aussieht - ganz sicher. Der König David schrieb in Psalm 139, 23-24: ''Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege''. Amen.

Jörg Bauer

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Daily-Message: Der Kern der Resignation

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Psalm 31, 16

14.11.2017 16:40 Rosi ist offline E-Mail an Rosi senden Beiträge von Rosi suchen Nehme Rosi in deine Freundesliste auf
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Bereit für die Ewigkeit?

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.
Hebräer 4,7 *©*


Wenn Gott uns unserem eigenen Willen überlässt, dann ist das sehr schlecht für uns. Schon im Alten Testament sprach Gott deutlich: ''Wer hören will, der höre, und wer es lässt, der lasse es'' (Hesekiel 3,27). Gott respektiert unsere Wünsche, selbst wenn es unser Untergang ist! Aber er hat alles getan, damit es nicht so weit kommen muss. Wer in seinen Sünden stirbt (Johannes 8,24) hat letztlich seinen eigenen Willen durchgesetzt. Der Aufruf, sein Herz nicht zu verstocken, ist eine freundliche aber dennoch auch sehr ernste Bitte, sein Leben nicht wegzuwerfen und die Stimme Gottes auch hören zu wollen. Und wir Gläubige sollten entsprechend auch unseren Zeitgenossen gegenüber nicht gleichgültig sein. Das bedeutet praktisch (wenn wir Gelegenheiten dazu haben) auch ein Zeugnis unserer begründeten Hoffnung zu geben. In 1. Petrus 3,15 steht entsprechend: ''Lasst vielmehr Christus, den Herrn, die Mitte eures Lebens sein! Und wenn man euch nach eurer Hoffnung fragt, seid immer zur Rechenschaft bereit''! Wir wissen nicht wann wir sterben werden? Ob es in zwei Stunden, nächste Woche, in fünf Monaten oder in drei, sieben, zehn oder in vierzig Jahren ist? Wir wissen es nicht und sollten mit unserer Lebenszeit- und Erwartung auch nicht spielen. Es heisst ''heute'' und Gott redet in jedes Leben eines Menschen zu bestimmten Zeiten hinein. Auch durch andere Menschen mitten im Alltag, eine Predigt, eine Schrift oder diese Andacht. Gut möglich auch direkt durch dich in deinem Bekenntnis zu Jesus Christus und dem biblischen Evangelium! Kommen wir doch zur Ruhe und hören wir hin - es könnte unser Leben verändern und die wichtigste Entscheidung sein, diesem Reden so zuzuhören, dass man sich bekehrt. Es ist Gottes ausdrücklicher Wille dass ''alle Menschen überall Buße tun sollen'' (Apostelgeschichte 17,30). Die meisten Menschen haben wohl alle irgendwie und irgendwo einmal etwas von der Bibel und Jesus und den zehn Geboten gehört, aber mehr ist da leider nicht. Wer unter ihnen glaubt wirklich voll und ganz der Heiligen Schrift? Wer glaubt an den HERRN Jesus Christus als seinem persönlichen Erlöser und Heiland? Manche nennen sich Christen und lehnen aber die Bibel ganz oder teilweise ab! Viele sind reine Mitläufer und nur religiös Interessierte ohne Wurzeln.

Der König Salomo schreibt in Prediger 8,8: ''Der Mensch hat keine Macht, den Wind aufzuhalten, und hat keine Macht über den Tag des Todes, und keiner bleibt verschont im Krieg, und das gottlose Treiben rettet den Gottlosen nicht''. Nicht gläubig sein zu wollen, lässt einen nicht besser leben - auch wenn manche das so behaupten! Solche sehen im Glauben eine Art Zwangsjacke die mich unfrei macht, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Es ist der Unglaube der den Menschen knechtet, im Dunkeln lässt und einschränkt. Die Frage, ob man bereit ist für die Ewigkeit, ist in erster Linie eine Frage für solche, die sich darüber kaum oder noch nie Gedanken gemacht haben. Die Ewigkeit lässt sich nicht aufhalten - auch nicht durch Unglauben und Gottlosigkeit! Das Leben auf Erden endet, aber es gibt viel mehr als dieses Staubkorn (was sich Erde nennt) in den unendlichen Weiten des Weltalls. Und das ist eben kein Science-Fiction, sondern ein kleiner Teil der Allmacht und Wahrheit des lebendigen Gottes und Schöpfers. Für uns Christen gilt, dass wir unser Leben so leben sollen, dass wir dies in Hinblick auf das kommende ewige Reich Gottes tun. Konkret bedeutet dies, sich zum Beispiel hier auf Erden keine Schätze zu horten (Matthäus 6,19: ''Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen''). Wer als Christ so mit dieser Welt und/oder auch gerade mit Geldverdienen beschäftigt ist, dass sein Herz die Ewigkeit ignoriert, hat ein echtes Problem (1. Timotheus 6,10 ''Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen''). Auch an solchen Dingen kann man festmachen, ob man bereit ist für die Ewigkeit und guten Gewissens und Glaubens alles Irdische sofort hinter sich lassen könnte? Wie sieht es hier bei dir aus? Es wäre nicht empfehlenswert, aber es kann sein, dass man erst am Sterbebett Gottes Stimme hört (oder auch kurz vor einem Unglück) und dann wäre ein verstocktes Herz so ziemlich das Dümmste was man sich leisten sollte. Jesus kommt wieder - und jeder Mensch muss sich vor ihm verantworten! Bist du bereit?

Jörg Bauer


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Daily-Message: Bereit für die Ewigkeit?

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Wer ist geistlich arm?

Als er aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg; und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm. Und er tat seinen Mund auf [zu einer Rede], lehrte sie und sprach: Glückselig sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel! Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden! Glückselig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Land erben! Glückselig sind, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden! Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen! Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen! Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen! Glückselig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel! Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen!
Matthäus 5, 1-11



Die Seligpreisungen richten sich an „schwarze Schafe“! An solche die nie gut genug sind. An solche, die nicht der Mensch sind, der sie gerne wären. An solche, die vielleicht auch gesellschaftlich hinterher hinken, die nicht zu den Priviligierten gehören und in ihrem Leben oftmals Ablehnung und Distanz erlebten. Auch mitunter zu Glaubensgeschwistern. Menschen, die ihre Sünde geschmeckt haben, sich selbst nicht annehmen konnten oder noch können? Menschen, die mit Depressionen zu kämpfen haben, die Ängste kennen und vielleicht auch in manchen Süchten und Abhängigkeiten feststecken. Menschen, die rückblickend tatsächlich feststellen müssen, dass sie wirklich nicht die Menschen waren oder noch sind (auch als Christen), die sie gerne wären. Menschen, die versagt haben und es noch immer regelmäßig tun und darunter leiden. Solche, die ihre Schwächen genau kennen und ebenso ihre Abgründe. Solche die inständig hoffen und vielleicht auch beten, dass niemals jemand sieht, wie sie wirklich sind. Der Text spricht von einer großen Volksmenge zu denen Jesus gesprochen hat. Ich glaube dass viele von denen genau in diese Kategorie Mensch fielen, die ich hier beschrieben habe. Und das Erstaunliche ist, dass wohl alle Gesellschaftsschichten, die es damals gab, hier versammelt waren. Das war eine bunte Mischung – ungewöhnlich in der damaligen jüdischen Gesellschaft. Da blieben die Pharisäer lieber unter sich, ebenso wie die Zöllner, die Armen, die Kranken, die Ausgestoßenen, die Unreinen etc. Aber hier waren sie sozusagen alle eine Einheit als Menschen, die vor Gott stehen. Jesus war einfach da und redete zu ihnen und sie konnten nicht anders als zuzuhören. Wo Jesus redete, da gab es keine zwischenmenschlichen Grenzen und Unterschiede. Das war die geballte Kompetenz und eine revolutionäre Botschaft, die fulminant eingeschlagen hat. Jesus konnte keiner etwas vormachen. Er sah ihnen mitten ins Herz. Und egal wo jeder in dieser Welt stand, war die Botschaft die Jesus hier predigte für jeden der Anwesenden genau passend. Da konnte keiner sagen, dass ihn das nichts angeht und er damit nichts zu tun hat. Jesu Worte waren in jeder Weise und für jeden Einzelnen treffend und entlarvend und wahr.

Warum war das so? In Matthäus 7, 28-29 heißt es: „Und es geschah, als Jesus diese Worte beendet hatte, erstaunte die Volksmenge über seine Lehre, denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten“. Das ist die Antwort! Jesus redete in Vollmacht! Vom Wortsinn bedeutet das „direkt vom Ursprung“. Also vom Urheber. Darum reden wir heutzutage auch vom Urheberrecht, was nicht verletzt werden darf. Das hat Konsequenzen wenn wir das ignorieren oder meinen, es besser zu wissen oder auch anders deuten, als es gemeint ist. Glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben (Johannes 20,29)! Und zwar die glauben und einsehen, dass sie nichts zu bringen haben und geistlich arm sind. Erst durch den Glauben können wir das sehen und annehmen, was uns bisher verborgen oder sogar eine große Dummheit war. Aber es ist der eingebildete Reichtum an Erkenntnis und Wissen, und die Blindheit gegenüber der unsichtbaren Wahrheit, die uns dumm und ahnungslos macht und bleiben lässt – egal wie reich und intelligent wir sind. Wo es um die Erlösung des Menschen geht und um die Frage, wen Gott annimmt und in den Himmel lässt, gibt es keine zwei Meinungen. Da hat Gott das Urheberrecht! In Matthäus 19,24 steht: „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt“! Sind damit tatsächlich in erster Linie finanziell Unabhängige gemeint? Wird hier nicht vielmehr ausgesagt, dass ein Mensch, der glaubt vor Gott reich zu sein und etwas zu bieten hat und jemand ist, den man respektieren muss, ganz schlechte Karten hat? Die Bibel nennt das Selbstgerechtigkeit! Und die Bergpredigt war für solche nicht. Selbstzufriedenheit und Unabhängigkeit sind hier fehl am Platze! Wer das für seine Tugenden hält, ist nicht zu retten! Amen.

Jörg Bauer


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Daily-Message: Wer ist geistlich arm?

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Das Licht der Welt!

Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Johannes 8, 12



Wie schon im Vorjahr hatten wir auch heuer in der Vorwoche, statt Gebetshauskreis, wieder einen Gebetsmarsch. Zur gewohnten Stunde trafen wir uns mit Laternen bewaffnet zum Gebet. Wir planten einen Marsch der durch die Weingärten hinauf auf den Berg über die Dächer unseres Wohnortes führte. Drei Stationen sollte der Marsch beinhalten, wo jeweilig die Strecke mit besonderen Anliegen zum Beten gegeben wurde.

Die erste Station war bei uns zu Hause im Garten, welchen ich mit ganz vielen Laternen und Kerzen beleuchtet hatte. Da ich die Leitung des Abend hatte, gab es dann eine Andacht zum Thema Licht der Welt. Bis zur zweiten Station forderte ich auf, jeder möge sich selbst reflektieren und Gott für Sünde im Leben um Vergebung zu bitten. Anschließend gab es Gebet für Familie, Freunde, Nachbarn und Job. Auf der dritten Station dankten wir Gott für vieles und unser Gebet galt der Stadt, wo wir wohnen und unsere Gemeinden. Mein Aufruf zum Gebet war damit verbunden jeweilige Strecke bis zur nächsten Station schweigend im Gebet zu marschieren.

Als alle versammelt waren begann ich mit folgenden Gedanken.

Meine Lieben, wir begeben uns gleich auf Wege die schlecht bis gar nicht beleuchtet sind. Stellenweise ist es gruselig, besonders dann, wenn man den Weg nicht kennt. Die Dunkelheit macht: Angst - Schrecken - Unsicherheit, man weiß nicht wo es weiter geht, man sieht die Hand vor Augen nicht. Man ist beinahe blind!

Wir benötigen das Licht der Laternen und Taschenlampen um zu sehen, damit wir den richtigen Weg einschlagen können.

In unserem Glaubensleben ist es ähnlich. Wir betreten so manchen Weg der uns nicht bekannt ist. Dunkelheit bedroht uns, wir benötigen Licht um zu sehen und zu erkennen.

Jesus spricht : „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis wandeln. Sondern ewiges Leben haben!“

Sein Licht gibt : Wärme - Geborgenheit - Freude – er macht Blinde sehend!Wenn wir uns ganz nah an ihm halten verschwindet die Finsternis. Wo er ist muss sie fliehen. Gekräftigt durch sein Wort der Bibel wandeln wir sicher in seiner Gegenwart.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Psalm 119, 105

Lukas 11, 33-36 - Niemand zündet eine Lampe an und versteckt sie dann in einem verborgenen Winkel oder stellt sie unter ein umgestülptes Gefäß. Sie wird vielmehr auf einen Ständer gestellt, damit sie allen Licht gibt, die das Zimmer betreten. Dein Auge ist das Fenster deines Körpers. Ein klares Auge lässt das Licht bis in deine Seele dringen, doch ein schlechtes Auge sperrt das Licht aus und stürzt dich in Dunkelheit.

Achte darauf, dass das Licht, das du hast, nicht Dunkelheit ist. Wenn du vom Licht erfüllt bist und keine Bereiche mehr dunkel in dir sind, dann wird dein ganzes Leben leuchten, als würde ein strahlendes Licht auf dich scheinen.

Meine Gedanken gehen zum täglichen Leben über. Sind wir nicht alle zusammen auf unsicheren Wegen unterwegs? Marschieren wir nicht auch alle gemeinsam auf das eine Ziel zu? Wie hell leuchtet dein Licht - für Dich - für den anderen? Gemeinsam sind wir unterwegs, gemeinsam können wir es schaffen. Wenn wir durch die Finsternis gehen und dein Nachbar hat keine Laterne, dann leuchte du ihm den Weg. Wir sollen selbst Licht sein, so wie Jesus für uns das Licht ist. Jesus fordert uns dazu auf.

Vergesst aber nicht, unser Gebet ist ein wichtiger Wegbegleiter. Lasst uns zum Licht für andere werden, indem wir mit Jesus zum Gebetsmarsch aufbrechen. Durch Gebet wurde so manches Herz erleuchtet. Beten wir für die Menschen in unserem Umfeld. Amen

Nach unserem Gebetsmarsch verköstigte ich meine Geschwister mit Glühwein und Kinderpunsch und Kekse im romantisch beleuchteten Garten. Es war noch ein schöner Ausklang.

Seid herzlichst gesegnet, eure

Rosemarie Schauer


Mit freundlicher Genehmigung von "www.daily Message.de"

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